Vor 9 Stunden
Bin seit Monaten dabei, meine Supplementierung etwas zu optimieren, und wollte mal hören, wie ihr das so handhabt. Kurzer Hintergrund: Ich sitze beruflich und privat viel am Rechner, dazu kommen abends gerne mal längere Sessions in BF, und seit ein paar Wochen hab ich regelmäßig so ein Zucken im rechten Augenlid und nachts ab und zu Wadenkrämpfe. Klassische Anzeichen für Magnesiummangel, das weiß amn mittlerweile. Hab dann angefangen, mich etwas einzulesen, und ngl die Unterschiede zwischen den ganzen Magnesiumformen sind schon beachtlich. Kurz zusammengefasst, was ich bisher rausgefunden hab:
1. Magnesiumoxid hat zwar den höchsten Elementaranteil pro Kapsel, aber die Bioverfügbarkeit ist unterirdisch, wird also größtenteils nciht resorbiert
2. Magnesiumcitrat ist deutlich besser bioverfügbar, kann aber bei höherer Dosierung abführend wirken, was gerade bei täglicher Einnahme nervig ist
3. Magnesiumbisglycinat bzw Glycinat ist an die Aminosäure Glycin gebunden, hat eine hohe Bioverfügbarkeit ohne den abführenden Effekt, und Glycin selbst hat btw noch eine leicht beruhigende Wirkung, was abends ganz praktisch ist
Ich hab mich dann für Bisglycinat entschieden, weil das Profil einfach am besten passt. Nehme seit etwa sechs Wochen täglich 300mg elementares Magnesium aufgeteilt auf zwei Dosen, morgens und abends. Das Augenzucken ist nach knapp zwei Wochen komplett weg gewesen, Wadenkrämpfe hab ich seitdem auch keine mehr gehabt. Kann natürlich Zufall sein oder Placebo, aber die Studienlage zu Bisglycinat ist schon recht solide was Muskelrelaxation und Schlafqualität angeht. Noch ein Punkt den viele übersehen: Wer viel Kaffee trinkt, und das dürfte hier auf einige zutreffen, hat einen erhöhten Magnesiumbedarf, weil Koffein die renale Ausscheidung von Magnesium fördert. Also wer drei vier Tassen am Tag trinkt, ist mit einer Supplementierung eigentlich gut beraten. Wollte mal fragen ob hier jemand ähnliche Erfahrungen gemacht hat oder ob ihr komplett andere Formen bevorzugt
1. Magnesiumoxid hat zwar den höchsten Elementaranteil pro Kapsel, aber die Bioverfügbarkeit ist unterirdisch, wird also größtenteils nciht resorbiert
2. Magnesiumcitrat ist deutlich besser bioverfügbar, kann aber bei höherer Dosierung abführend wirken, was gerade bei täglicher Einnahme nervig ist
3. Magnesiumbisglycinat bzw Glycinat ist an die Aminosäure Glycin gebunden, hat eine hohe Bioverfügbarkeit ohne den abführenden Effekt, und Glycin selbst hat btw noch eine leicht beruhigende Wirkung, was abends ganz praktisch ist
Ich hab mich dann für Bisglycinat entschieden, weil das Profil einfach am besten passt. Nehme seit etwa sechs Wochen täglich 300mg elementares Magnesium aufgeteilt auf zwei Dosen, morgens und abends. Das Augenzucken ist nach knapp zwei Wochen komplett weg gewesen, Wadenkrämpfe hab ich seitdem auch keine mehr gehabt. Kann natürlich Zufall sein oder Placebo, aber die Studienlage zu Bisglycinat ist schon recht solide was Muskelrelaxation und Schlafqualität angeht. Noch ein Punkt den viele übersehen: Wer viel Kaffee trinkt, und das dürfte hier auf einige zutreffen, hat einen erhöhten Magnesiumbedarf, weil Koffein die renale Ausscheidung von Magnesium fördert. Also wer drei vier Tassen am Tag trinkt, ist mit einer Supplementierung eigentlich gut beraten. Wollte mal fragen ob hier jemand ähnliche Erfahrungen gemacht hat oder ob ihr komplett andere Formen bevorzugt

